Veranstaltungsprogramm 2012

Die Vorträge des Naturwissenschaftlichen Vereins Karlsruhe (NWV) finden wie gewohnt dienstags im Max-Auerbach-Saal des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe statt, die Pforte ist immer ab 18.00 Uhr geöffnet. Exkursionen oder Führungen erfolgen zu freien Terminen, meist an Wochenenden oder Feiertagen. Zu den Vorträgen und Exkursionen des NWV ist der Eintritt frei (Ausnahme: Kooperationsveranstaltungen).

Wichtiger Hinweis für das Jahr 2012: Die Parkmöglichkeiten im Museumshof sind wegen umfangreicher Baumaßnahmen, die einen großen Teil des Hofraumes belegen, vorübergehend stark eingeschränkt. Wir bitten Sie deshalb, auf die Parkplätze und Parkhäuser in der Umgebung des Naturkundemuseums auszuweichen.

Im Rahmen der Sonderausstellung „Von Schmetterlingen und Donnerdrachen – Natur und Kultur in Bhutan“ des Karlsruher Naturkundemuseums gibt es eine Kooperation mit der Kinemathek Karlsruhe e.V. In den Monaten Januar und Februar werden drei Filme mit Bezug zum Himalajaland Bhutan gezeigt, auf die auch hier hingewiesen wird. Adresse des Kinos: „studio 3“, Kaiserpassage 6, 76133 Karlsruhe, Tel. 0721-9374714, www.kinemathek-karlsruhe.de. Bitte beachten Sie, dass Kinoeintritt bezahlt werden muss.

Dienstag, 10. Januar 2012, 19.00 Uhr und                          (Kooperationsveranstaltung)
Donnerstag, 12. Januar 2012, 21.15 Uhr
Lost Horizon (Regie: Frank Capra, USA 1937, mit deutschen Untertiteln).
Film zur Sonderausstellung „Von Schmetterlingen und Donnerdrachen – Natur und Kultur in Bhutan“ in der Kinemathek Karlsruhe e.V.
Kino: „studio 3“, Kaiserpassage 6, Karlsruhe
Preis: Kinoeintritt

Verfilmung des Romans „Der verlorene Horizont“ von James Hilton – das erste als Taschenbuch herausgegebene Buch. Dieser Roman machte den Begriff Shangri-La bekannt, ein sagenumwobener fiktiver Ort im Himalaja, der oft mit Bhutan in Bezug gebracht wird.


Dienstag, den 17. Januar 2012
Bhutan, nicht nur ein Königreich der Blütenpflanzen
Vortrag Priv.-Doz. Dr. Peter Jürgens (Qickborn) anlässlich der Sonderausstellung
„Von Schmetterlingen und Donnerdrachen – Natur und Kultur in Bhutan“
Max-Auerbach-Vortragssaal im Naturkundemuseum Karlsruhe, 18.30 Uhr

Bhutan, heute eine konstitutionelle Monarchie, ist ein kleines Land im östlichen Himalaja. Mit 46.500 km2 ist es nur 30% größer als Baden-Württemberg und dabei sehr dünn besiedelt (ca. 700.000 Einwohner). Doch in diesem kleinen Land wachsen mehr als 8.000 Arten von Blütenpflanzen, eine gewaltige und beeindruckende Biodiversität! Eine Auswahl der vielen Pflanzen, Sträucher, Bäume und der zugeordneten Biotope, die der Referent und seine Frau bei den drei Exkursionen in Bhutan zwischen 2008 und 2011 gefunden und fotodokumentiert haben, sollen im Mittelpunkt des Vortrages stehen – ohne dabei an der gediegenen und eigenständigen Kultur des kleinen Landes vorüber zu gehen, einer Kultur, die vielfältig mit der sie umgebenen Natur verbunden ist.


Dienstag, 24. Januar 2012, 19.00 Uhr und                          (Kooperationsveranstaltung)
Donnerstag, 26. Januar 2012, 21.15 Uhr
Travellers and Magicians (Regie: Khyentse Norbu, Bhutan/Australien 2003, mit englischen Untertiteln).
Film zur Sonderausstellung „Von Schmetterlingen und Donnerdrachen – Natur und Kultur in Bhutan“ in der Kinemathek Karlsruhe e.V.
Kino: „studio 3“, Kaiserpassage 6, Karlsruhe
Preis: Kinoeintritt

Der zweite international vertriebene Spielfilm aus Bhutan. Dondup, ein junger Dorfbewohner aus Bhutan, will nach Amerika. Auf dem Weg zur Beantragung seines Visums begegnet er Menschen, die versuchen, ihn von seinem Vorhaben abzuhalten.


Dienstag, den 31. Januar 2012
Symbiose – Zusammenarbeit macht stark
Vortrag von Dr. Martin Nebel (Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart)
Max-Auerbach-Vortragssaal im Naturkundemuseum Karlsruhe, 18.30 Uhr

Was machten die Bäume ohne die Wasser- und Nährstoff-Versorgung durch Pilze, was die Blütenpflanzen ohne die Bestäubung durch Insekten, was die Säugetiere ohne die Hilfe der Bakterien bei der Abwehr von Krankheitserregern, was die Korallen ohne die Zuckerproduktion ihrer Algen. Sie alle hätten alleine nicht überlebt. Alle Zellen, aus denen Pflanzen und Tiere bestehen, sind das Produkt einer Symbiose. Vertrauensvolle Zusammenarbeit hat die Natur stärker geprägt als Konkurrenz und Kampf ums Überleben. Kann dies auch für uns Menschen ein Vorbild sein?


Dienstag, 7. Februar 2012, 19.00 Uhr und                           (Kooperationsveranstaltung)
Donnerstag, 9. Februar 2012, 21.15 Uhr
The Other Final (Regie: Johan Kramer, Niederlande 2003, mit deutschen Untertiteln).
Film zur Sonderausstellung „Von Schmetterlingen und Donnerdrachen – Natur und Kultur in Bhutan“ in der Kinemathek Karlsruhe e.V.
Kino: „studio 3“, Kaiserpassage 6, Karlsruhe
Preis: Kinoeintritt

Die Geschichte einer Reise zu den Wurzeln des Fußballspiels. In Thimphu, der Hauptstadt Bhutans, spielen Bhutan und die Karibikinsel Montserrat um den letzten Platz der FIFA-Weltrangliste.


Dienstag, den 14. Februar 2012
Mein Leben in Bhutan: Als Frau im Land der Götter
Lesung von Katharina Giesbertz (Karlsruhe) anlässlich der Sonderausstellung
„Von Schmetterlingen und Donnerdrachen – Natur und Kultur in Bhutan“ aus dem gleichnamigen Buch von Jamie Zeppa
Max-Auerbach-Vortragssaal im Naturkundemuseum Karlsruhe, 18.30 Uhr
Büchertisch: Der Fliegende Buchhändler

Vor gut 10 Jahren erschien das Buch der Kanadierin Jamie Zeppa „Mein Leben in Bhutan...“: Nach ihrem Studium Ende der 1980er Jahre beschließt Jamie Zeppa, für zwei Jahre als Englisch-Referendarin in das Königreich Bhutan zu gehen. „Warum eigentlich ausgerechnet nach Bhutan?“ fragt ihre entsetzte Familie. Sie weiß es selber nicht so genau, und als sie schließlich dort ankommt, überfallen sie vollends Zweifel, ob der Richtigkeit ihrer Entscheidung. „Irgendwie klar und doch überraschend“ ereilt sie ein heftiger Kulturschock: bhutanische Sitten und Gebräuche, Religion, Bildungs-, Erziehungs- und Gesundheitswesen, Essen, Essgewohnheiten und nicht zuletzt die geographischen Eigenheiten, einfach alles ist anders als in ihrer Fantasie. „In Wirklichkeit hatte ich keine Ahnung.“ Sie fühlt sich völlig fehl am Platz und bekommt Heimweh. Doch im Verlauf ihres mehrjährigen Aufenthalts im „Land des Donnerdrachen“ taucht sie mehr und mehr in diese neue und so fremdartige Welt ein – nicht immer selbstverständlich, nicht immer erfreut, aber letztlich immer tiefer... „Jamie Zeppa schreibt anschaulich und mit einer gehörigen Portion Selbstironie, wie sie sich vertraut macht mit Kultur und Religion und der eindrucksvollen Schönheit der Natur und wie sie lernt, den Mißständen des Alltags mit Humor zu begegnen.“ (DIE ZEIT)


Samstag, den 3. März 2012                                                  (Kooperationsveranstaltung)
Vögel und Windkraft –
Avifaunisten-Treffen der Ornithologischen Gesellschaft Baden-Württemberg (OGBW)
in Zusammenarbeit mit der OAG Karlsruhe und dem Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe
Großer Saal im Nymphengarten-Pavillon des Naturkundemuseums (Dauer 10.00-17.00 Uhr)

10.00 Uhr        Mitgliederversammlung (ab ca. 11.30 Uhr finden die Vorträge statt)

Grußwort und Vortrag
Ministerialdirigent Sven Hinterseh (Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg):
Ausbau der Windkraft – Vereinbarkeit mit dem Artenschutz!

Hauptvortrag
PD Dr. Hermann Hötker (Michael-Otto-Institut im NABU, Bergenhusen):
Vögel und Windkraftanlagen

Weitere Vorträge zur Problematik der Windkraftanlagen:
Georg Heine: Vögel und Windkraft in den Landkreisen Ravensburg und Bodenseekreis
Dr. Robert Brinkmann: Fledermauskollisionen an WEA – aktueller Wissenstand

Weitere Vorträge zur Bestandssituation 2011 von Vogelarten in Baden-Württemberg, u.a. zum Kormoran (Dr. Martin Boschert) und zum Gartenrotschwanz (Dr. Klaus Vowinkel und Dr. Nils Anthes). Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie unter www.ogbw.de.


Dienstag, den 6. März 2012
Leben im toten Holz
Vortrag von Dr. Heiko Bellmann (Universität Ulm) zur 2010 eröffneten Dauerausstellung „Welt der Insekten“ des Karlsruher Naturkundemuseums
Max-Auerbach-Vortragssaal im Naturkundemuseum Karlsruhe, 18.30 Uhr

So widersprüchlich es auch klingen mag: Totholz ist eine wichtige Grundlage für neues Leben. In ihm und aus ihm entwickeln sich zahlreich neue Organismen, die ganz auf diese Nahrungsgrundlage angewiesen sind. Hierzu zählen insbesondere Pilze und Käfer sowie viele andere Insekten, darunter ausgesprochene Raritäten wie etwa Stachelbärte, Hirschkäfer und verschiedene Bockkäfer, Prachtkäfer und Rosenkäfer. Viele dieser hoch spezialisierten Holzbewohner sind heute vom Aussterben bedroht, da ihnen durch moderne Formen der Waldbewirtschaftung die Nahrungsgrundlage entzogen wird.

Im Anschluss an den Vortrag von Dr Heiko Bellmann findet am 6. März 2012 um 20.00 Uhr im Max-Auerbach-Vortragssaal des Naturkundemuseums Karlsruhe die

Mitglieder-Hauptversammlung

des Naturwissenschaftlichen Vereins Karlsruhe e.V. statt, zu der hiermit satzungsgemäß eingeladen wird. Anträge der Mitglieder müssen spätestens drei Wochen zuvor beim Vorstand eingehen.

Tagesordnung

            1. Begrüßung, Feststellung der frist- und formgerechten Ladung,
                Beschluss der endgültigen Tagesordnung
            2. Bericht des 1. Vorsitzenden, Dr. R. Trusch
            3. Berichte der Arbeitsgemeinschaften
            4. Kassenbericht durch den Geschäftsführer, Dr. H.-W. Mittmann
            5. Aussprache über die Berichte
            6. Entlastung des Vorstandes
            7. Beschlussfassung über die Neufassung der Satzung des NWV (der Entwurf ist
               allen Mitgliedern mit dieser Einladung im Dezember 2011 zugegangen;
               Änderungsanträge müssen bis spätestens 14.02.2012 beim Vorstand eingehen,
               damit diese rechtzeitig vor Abstimmung allen Mitgliedern mitgeteilt werden können.)
           8. Beratung von Anträgen an die Mitglieder-Hauptversammlung
            9. Ernennung von Ehrenmitgliedern
          10. Verschiedenes


Samstag, 24. März 2012                                                       (Kooperationsveranstaltung)
Breisach – Halbtagesexkursion im Kaiserstuhl
Führung von: Dr. Matthias Geyer (Geotourist Freiburg)
Treffpunkt: auf dem gebührenfreien Parkplatz beim Kreisverkehr B 31 am Ortseingang Breisach um 12.00 Uhr (Dauer: ca. 4-5 Stunden)
Anmeldung bei Dr. M. Geyer Tel./SMS 0162-4065416 oder per E- Mail : geotourist@aol.com; bei rechtzeitiger Anmeldung auf Wunsch Bildung von Fahrgemeinschaften.
Unkostenbeitrag: 25,- € (Mitglieder des NWV ermäßigt: € 15,-)

Der frühlingshafte Kaiserstuhl bietet eine interessante Pflanzen- und Tierwelt. Auf einer geologischen Zeitreise durch den Kaiserstuhl lassen wir aber zur Abwechslung einmal die Steine sprechen. Es werden bekannte geologische Punkte wie der Winklerberg, die Lösshohlgasse in Bickensohl, der Badberg und der Aussichtspunkt Mondhalde besucht. Die unterschiedlichen Gesteine werden erklärt, die geologische Karte und die Entstehungsgeschichte des Kaiserstuhls erläutert. Zusätzlich wird weiterführende Literatur vorgestellt.


Dienstag, den 27. März 2012
Highlights aus verborgenen Insekten-Welten
Film von Prof. Dr. Urs Wyss (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) zur 2010 eröffneten Dauerausstellung „Welt der Insekten“ des Karlsruher Naturkundemuseums
Max-Auerbach-Vortragssaal im Naturkundemuseum Karlsruhe, 18.30 Uhr

Der Film (Laufzeit 62 Minuten) setzt sich aus verschiedenen Aufnahmen zusammen, welche mit Hilfe eines Stereomikroskops das Verhalten von Insekten dokumentieren. Sein Ziel ist es, dem Betrachter den faszinierenden Einblick in eine Welt zu eröffnen, die mit bloßem Auge kaum wahrnehmbar ist. Zuerst werden unter dem Thema „Vom Monster zur Diva“ Larven von Schwebfliegen und Florfliegen vorgestellt, die sich nach ihrer schaurig-gefräßigen Blattlaus-vertilgenden Jugend in hübsche erwachsene Insekten verwandeln. Dazu gehört auch der Ameisenlöwe, der in einem Sandtrichter wartend überwiegend Ameisen fängt und verzehrt. Es folgt ein kurzer Abschnitt über den Beuteerwerb einer im Süden Afrikas heimischen Gladiatorschrecke, welche vor erst zehn Jahren in eine neue Insektenordnung gestellt wurde und damit großes Aufsehen erregte. Sie wird anschließend mit der allgemein bekannten Gottesanbeterin verglichen.
Besonders eindrucksvoll sind die von Schlupfwespen im Verlauf ihrer Evolution entwickelten Parasitierungsstrategien. Es wird gezeigt, wie Blattlaus-Schlupfwespen ihre Wirte attackieren, wie ein Hyperparasitiod auf der Suche nach einer Wirtslarve die Blattlaus besteigen muss oder wie eine winzige Eier parasitierende Art (Trichogramma brassicae) den Duft begatteter Kohlweißling-Weibchen wahrnimmt und dann besteigt, um auf diese Weise per hitchhiking direkt zum Ort der Eiablage zu gelangen. In Getreidekörnern lebende Kornkäfer­larven werden von einer Schlupfwespe erkannt, welche wahrhaft erstaunliche Mechanismen entwickelt hat, um diese Schmarotzer erfolgreich zu parasitieren. Es folgen Aufnahmen, die sich auf die Lebensweise von zwei pflanzenschädlichen Motten konzentrieren, welche am Ende ihrer larvalen Entwicklung architektonische Meisterwerke konstruieren, in denen sie sich dann verpuppen. Allgemein bekannt ist das Loch in der Haselnuss, doch nur wenige wissen, wie es entsteht. Um diese Lücke zu schließen, wird die Lebensweise des Urhebers, des Haselnussbohrers, in allen Einzelheiten vorgestellt. Der Film endet mit einer amüsanten Geschichte über das Sexualverhalten von zwei Brüdern, die um die Gunst einer Schlupfwespen-Schwester buhlen, wobei der Verlierer zum Gewinner wird.


Dienstag, den 17. April 2012
Auf Nachtfalterexpedition in West-Bhutan
Vortrag von Dr. Robert Trusch (Karlsruhe) anlässlich der Sonderausstellung
„Von Schmetterlingen und Donnerdrachen – Natur und Kultur in Bhutan“
Max-Auerbach-Vortragssaal im Naturkundemuseum Karlsruhe, 18.30 Uhr

Die Nachtfalter Bhutans sind für die Wissenschaft so faszinierend, weil sie bis heute nahezu unerforscht sind und in unglaublicher Vielfalt vorkommen. Man vermutet bei den noch am besten bekannten Tagfaltern, dass in dem kleinen Königreich im Himalaja 800 bis 900 Arten leben. Verglichen mit Deutschland, hier leben rund 140 Tagfalterarten, ist das die sechsfache Menge. Hochgerechnet dürften in dem kleinen Land über 20.000 Schmetterlingsarten beheimatet sein – in Deutschland sind es gerade einmal 3.400! Über die Schmetterlinge Bhutans ist erst wenig bekannt. Das liegt daran, dass dort bisher kaum systematisch geforscht wurde. Bhutanische Schmetter­lingsbücher müssen erst noch geschrieben werden. Eine Buchreihe über die Schmetterlinge Nepals, die von japanischen Forschern um Toshiro Haruta in den 1990er Jahren erarbeitet wurde, gibt aber eine gewisse Vorstellung von der in Bhutan zu erwartenden Schmetterlings­fauna. Deutlich über 90% der Schmetterlinge sind nachtaktiv, das gilt auch für Bhutan. Im Vortrag werden deshalb vorwiegend Nachtfalter und ihre Lebensräume zu sehen sein. Und natürlich Bilder aus dem Expeditionsleben. – In der Sonderausstellung „Von Schmetterlingen und Donnerdrachen – Natur und Kultur in Bhutan“ können Sie übrigens alle 32 bislang aus Bhutan bekannten Pfauenspinnerarten bewundern!


Sonntag, 29. April 2012                                                        (Kooperationsveranstaltung)
Geopanorama vom Turmberg (Karlsruhe-Durlach)
Führung von: Dr. Matthias Geyer (Geotourist Freiburg)
Treffpunkt: 17.00 Uhr an der Talstation der Turmbergbahn (Dauer: ca. 1 ½ Stunden)
Anmeldung: Dr. M. Geyer, Tel./SMS 0162-4065416 oder per E- Mail : geotourist@aol.com
Unkostenbeitrag: 12,- € inkl. Fahrkarte für die Turmbergbahn (Mitglieder des NWV bezahlen nur die Fahrt mit der Turmbergbahn)

Der Turmberg bei Durlach ist ein bekanntes Ausflugsziel. Von der Bergstation der Turmbergbahn, aber noch besser vom etwas oberhalb gelegenen Aussichtsturm, eröffnet sich ein Landschaftspanorama über die Vorbergzone des Nordschwarzwalds, auf die Stadt Karlsruhe und den nördlichen Oberrheingraben. Die geologischen Verhältnisse dieses Gebiets werden allgemeinverständlich erklärt und auf wichtige Bausteine wird verwiesen. Vor der Rheinkorrektur durch Tulla hätte sich ein anderer Blick geboten...


Dienstag, den 8. Mai 2012
The Road to Rhododendron – Reiseeindrücke aus Bhutan
Vortrag von Prof. Dr. Norbert Lenz (Karlsruhe) anlässlich der Sonderausstellung
„Von Schmetterlingen und Donnerdrachen – Natur und Kultur in Bhutan“
Max-Auerbach-Vortragssaal im Naturkundemuseum Karlsruhe, 18.30 Uhr

Erst 1962, vor 50 Jahren also, fuhr das erste Auto über den ersten Abschnitt gepflasterter Straße in Bhutan. Seither sind ca. 8.000 km Straßen in dem kleinen Himalajaland entstan­den. Von West nach Ost kann das Land nun durchquert werden, mit manchem Abzweig nach Norden und Süden. Viele Naturschätze können dabei entdeckt werden, z. B. verschiedene prächtige, bis zu baumhohe Rhododendren, von denen schon über 50 Arten in Bhutan gefunden worden sind. Von dichten, subtropischen Wäldern im Tiefland, über verschiedene Laub- und Nadelwälder bis zum Hochgebirge ändert sich immer wieder die Vegetation und mit ihr die Tierwelt. Aber auch das Land selbst ändert sich, seit sich Bhutan für Besucher geöffnet hat. So soll auch die Zukunft Bhutans und seiner Naturschätze in diesem Vortrag angesprochen werden.


Mittwoch, den 16. Mai 2012
Botanische Abendexkursion (Schwerpunkt Farne)
Kooperation mit der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland und dem Naturschutzzentrum Rappenwört
Führung von Dipl.-Biol. Andreas Kleinsteuber (Karlsruhe)
Beginn 17.00 (Dauer ca. 2-2,5 Stunden)
Treffpunkt: Ettlingen, Watthalde, Parkplatz am Ende der Bismarckstraße unterhalb des Bismarckturms (MTB 7016/41, 345751/542298)

Die Mauervegetation der Watthalde ist den Botanikern aus Karlsruhe schon seit über 150 Jahren gut bekannt. Während viele Arten der Umgebung von Karlsruhe durch Landschaftsveränderung verschwunden sind, finden sich an den südwestexponierten Buntsandstein­mauern noch weitgehend die gleichen Arten wie zu C. C. Gmelins, J. Ch. Dölls und A. Kneuckers Zeiten. Heute begrenzen die Mauern nicht mehr Weinberge, sondern zumeist Kleingärten. In Ihren Fugen finden sich zahlreiche Farnsippen. Dazu gehören wärmeliebende Arten wie Schriftfarn (Asplenium ceterach) und Schwarzer Streifenfarn (Asplenium adiantum-nigrum), die in Europa hauptsächlich in wintermilden Regionen vorkommen. Andere bemerkenswerte Farnarten sind der Nordische Streifenfarn (Asplenium septendrionale) und der Zerbrechliche Blasenfarn (Cysopteris fragilis). Aber auch unter den Samenpflanzen gibt es zahlreiche Besonderheiten. Genannt seien die Unterbrochenährige Segge (Carex divulsa), die Frühe Segge (Carex praecox), das Lanzett-Weideröschen (Epilobium lanceolatum) und der Rundblättrige Storchschnabel (Geranium rotundifolium).


Dienstag, den 12. Juni 2012
Botanische und schmetterlingskundliche Exkursion auf den Knittelberg
Kooperation mit der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland und dem Naturschutzzentrum Rappenwört
Führung von Dipl.-Biol. Andreas Kleinsteuber und Dr. Robert Trusch (beide Karlsruhe)
Treffpunkt: Karlsruhe-Grötzingen, am Wasserhochbehälter/Sendemast in der oberen Reithohl (Parkplätze vorhanden), Beginn 16.00 (Dauer ca. 2-2,5 Stunden)
Bei Starkregen muss die Veranstaltung leider entfallen.

In Karlsruhe erreicht mit dem Knittelberg nördlich von Grötzingen der Kraichgau das Stadtgebiet. Der Berg besteht geologisch aus Muschelkalk mit Lößauflage und bildet damit eine völlig andere, sich aus der mit Fluss-Schottern gefüllten Rheinebene heraushebende, Formation. Untergrund und Exposition bringen eine willkommene Bereicherung der Flora und Fauna des Stadtgebietes mit sich. Landschaftlich wird der Berg von Streuobstwiesen, Gärten und landwirtschaftlichen Flächen dominiert, es befinden sich aber auch Hohlwege und sogar kleinere Felsabbrüche in dem Gebiet. Einige Flächen befinden sich in der Ausweisung zum Flächennaturdenkmal (FND). Insbesondere Letztere weisen eine reiche Insektenfauna und Flora auf. Bei den Schmetterlingen können auf dieser Exkursion – wenn das Wetter günstig ist – Arten gezeigt werden, die man sonst in Karlsruher Stadtgebiet kaum sieht.


Freitag, den 15. Juni 2012
Der Nachtgesang des Ziegenmelkers
Führung der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft (OAG) Karlsruhe mit
Dipl. Ing. Jochen Lehmann (Institut für Landschaftsökologie und Naturschutz Bühl)
Treffpunkt und Zeit: Parkplatz Friedrichstaler Allee / K 3579 südl. Friedrichstal, 21.00 Uhr (Dauer: ca. 1,5 Stunden)
Bei Starkregen muss die Veranstaltung leider entfallen.

Der Ziegenmelker gehört zu unseren seltensten und durch seine nächtliche Lebensweise zu den weitgehend unbekannten heimischen Vogelarten. Der Vogel ist mit heute gerade 20-25 Paaren in Baden-Württemberg akut vom Aussterben bedroht. Im Hardtwald können wir seinen merkwürdigen „schnurrenden“ Balzgesang noch hören, ohne dass wir zu Störenfrieden werden.


Freitag, den 22. Juni 2012
Nachtschmetterlinge im Rheinwald
Kooperation mit dem Naturschutzzentrum Rappenwört
Führung von Dr. Robert Trusch und Michael Falkenberg (Naturkundemuseum Karlsruhe)
Treffpunkt und Zeit: Naturschutzzentrum in Karlsruhe-Rappenwört, 21.30 Uhr (Dauer ca. 3 Stunden).
Bitte Taschen- oder Kopflampe mitbringen. – Bei Starkregen muss die Veranstaltung leider entfallen.

Bei einem so genannten „Lichtfang“, so die Bezeichnung für das nächtliche Anlocken von Insekten mit Licht, können Sie in dieser Frühlingsnacht mit dabei sein. Wir werden dazu direkt am Naturschutzzentrum einen Leuchtplatz aufbauen und die Falter mit speziellem Licht anlocken. Warum fliegen die Nachtfalter zum Licht? Welche Nachtschmetterlinge werden kommen? Ist die Nachtfalterfauna des Auenwaldes noch intakt? Erfahren Sie mehr über die Lebensweise und die Ansprüche der Schmetterlinge und wie wir sie schützen können.

Sommerpause

Samstag, den 29. September 2012

Exkursion an die paläontologische Grabungsstelle „Höwenegg“ und an die Donauversinkung bei Immendingen
Führung: Dipl.-Geoök. Samuel Giersch & Dr. Hans-Walter Mittmann (beide Karlsruhe)
Anmeldung: Die Exkursion wird als Bahnfahrt und Wanderung (10 km) durchgeführt. Details erfahren Sie nach der Anmeldung bei S. Giersch, bitte postalisch oder per E- Mail : samuel.giersch@smnk.de

Am Höwenegg, dem nördlichsten der Hegau-Vulkane, sind die 10 Millionen Jahre alten Ablagerungen einer Feuchtsavanne der Tertiär-Zeit (Obermiozän) erhalten. In diesen Ablagerungen liegt eine weltweit einzigartige Fundstelle für Großsäugetiere aus diesem Erdzeitalter. Seit den 1950er Jahren führt das Staatliche Museum für Naturkunde Karlsruhe immer wieder Grabungen in diesen Ablagerungen durch und fördert dabei komplette Skelette des Dreizehen-Urpferdes Hippotherium, der Antilope Miotragocerus und vieler weiterer Großsäuger wie Hirsche oder Raubkatzen zu tage. Die Skelettfunde und ihr geologischer Kontext lassen zahlreiche Schlüsse auf Evolution, Klima- und Landschaftsgeschichte in Südwestdeutschland zur Zeit des Obermiozäns zu. Wir besuchen die Fundstelle während der laufenden Grabungskampagne, lernen den landschaftlich-geologischen Kontext kennen und informieren uns über neueste Funde und deren aufwändige Sicherung und Bergung. Im Rahmen der Exkursion werden wir auch die Donauversinkung besuchen, an der die Donau im Sommerhalbjahr in der Regel ihr komplettes Wasser an das Rheinische System verliert. An dieser Naturbesonderheit lassen sich aktuelle geologische Prozesse und die jüngere Flussgeschichte in Süddeutschland beispielhaft erläutern.


Samstag, den 6. bis Sonntag, den 7. Oktober 2012, jeweils 10.00-18.00 Uhr
10. Karlsruher Frischpilzausstellung
AG Pilze des Naturwissenschaftlichen Vereins (PiNK)
Nymphengarten-Pavillon des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe (Eingang Lammstraße)

Zur zehnjährigen Jubiläumsveranstaltung der Karlsruher Frischpilzausstellung am Karlsruher Naturkundemuseum zeigt die Arbeitsgruppe Pilze des Naturwissenschaftlichen Vereins Karlsruhe e.V. in Kooperation mit dem Naturkundemuseum ein besonderes Programm: Neben 200-300 Frischpilzen aus dem Karlsruher Raum gibt es eine Ausstellung in der Ausstellung zum Thema „Speise­pilze“. Zusätzlich zu vielen Informationen in Form von Postern und Exponaten werden Pilzzüchter Ihre Pilze vorstellen, Zuchttipps geben und Geschmacksproben reichen. Wie im Vorjahr wird es einen großen Bücherstand der Rüppurer Buchhandlung geben. Auch an Kinder ist gedacht. Wie jedes Jahr können gesammelte Pilze mitgebracht und von Experten bestimmt werden. Ein Vereinsstand gibt Auskunft über pilzkundliche Aktivitäten im Karlsruher Raum.
- Weitere Details und mögliche Programmänderungen siehe www.pilze-karlsruhe.de. -


Dienstag, den 23. Oktober 2012
Stechmücken als Lästlinge und Überträger von Krankheiten
Vortrag von Dr. Norbert Becker (Leiter der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V., KABS)
Max-Auerbach-Vortragssaal im Naturkundemuseum Karlsruhe, 18.30 Uhr

Die Stechmücken als häufige Lästlinge sind wichtige Krankheitsüberträger, nicht nur in tropischen Gebieten, sondern auch in den gemäßigten Breiten. Auch in Deutschland sind in den vergangen Jahren Viren in Stechmücken nachgewiesen worden, die für den Menschen gefährlich sein können. Das Problem wird im Zuge der Globalisierung durch die Einschleppung von exotischen Mückenarten wie dem Asiatischen Tigermoskito (Aedes albopictus) und dem Japanischen Buschmoskito (Ochlerotatus japonicus) noch verschärft. Seit 2007 arbeitet die KABS mit dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg (BNI) zusammen, um Stechmücken als Krankheitsüberträger zu untersuchen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurden mehrere humanpathogene Viren entdeckt, deren Bedeutung für die Menschen im Oberrheingebiet zurzeit weiter untersucht wird. Herausragendes Ereignis ist der erstmalige Nachweis des Usutu-Virus in Deutschland. Dieses Virus hat im Oberrheingebiet zu einem Massensterben von Amseln, aber auch zum Tod von anderen Vögeln geführt.


Dienstag, den 6. November 2012
Als ich vom Himmel fiel
Panguana
Lesung und Vortrag von Dr. Juliane Diller, geb. Koepcke (Zoologische Staatssammlung München)
Max-Auerbach-Vortragssaal im Naturkundemuseum Karlsruhe, 18.30 Uhr

Als Juliane Koepcke am Heiligabend 1971 über dem peruanischen Urwald abstürzt und als Einzige überlebt, liegt eine Kindheit in der Natur hinter ihr, denn ihre Eltern, passionierte Forscher, nahmen sie so oft wie möglich mit auf ihre Expeditionen durch ganz Peru. 1968 gründeten sie mitten im unberührten Primärregenwald Amazoniens die biologische Forschungsstation Pangu­ana, auf der Juliane vor dem tragischen Unglück eineinhalb Jahre lebte. In jener Zeit erlernt sie die Gesetze des Regenwaldes, bald erkennt sie die meisten Tierstimmen, weiß, von welchen Tieren Gefahr droht und wie man sich im Dschungel orientiert. Nach dem Flugzeugabsturz rettet ihr dieses Wissen das Leben. Elf Tage schlägt sich das 17-jährige, verletzte Mädchen durch den Urwald, nur mit einer Handvoll Bonbons in der Tasche, bis sie von Holzfällern gerettet wird. Heute, vier Jahrzehnte später, findet Juliane Koepcke die Kraft, von dem Wunder ihres Überlebens zu erzählen. Und davon, wie sie als Biologin und Umweltschützerin hilft, das Areal von Panguana im Herzen des peruanischen Regenwaldes zu bewahren.
Der Filmemacher Werner Herzog drehte mit Juliane Koepcke im Jahr 1998 an der Stätte des Unglücks und in Panguana den Dokumentarfilm »Schwingen der Hoffnung«. Gemeinsam mit ihrem Mann leitet die promovierte Biologin heute die Forschungsstation ihrer Eltern und kehrt jedes Jahr nach Peru zurück. Der Vortrag gewährt nicht nur einen detaillierten Einblick in ihr Buch „Als ich vom Himmel fiel“, sondern beleuchtet zugleich die faszinierende Biodiversität Panguanas und die dort durchgeführte Forschungsarbeit sowie Gefährdung und Schutz eines der vielfältigsten Lebensräume der Erde.


Dienstag, den 27. November 2012
Wein und Stein – ein geologisch-naturkundlicher Streifzug durch den Kaiserstuhl
Vortrag von Dr. Matthias Geyer (Geotourist Freiburg)
Max-Auerbach-Vortragssaal im Naturkundemuseum Karlsruhe, 18.30 Uhr

Der Kaiserstuhl liegt im südlichen Oberrheingraben und bildet zusammen mit den Vulkangebieten auf der Schwäbischen Alb und dem Hegau das südwestdeutsche „Feuerdreieck“. Ungewöhnliche Vulkangesteine ziehen seit über 250 Jahren Geologen und Mineralogen an. Es gab Bergbauversuche auf seltene Metalle und auch heute noch werden im Kaiserstuhl Natursteine abgebaut. Der Löß ist eine weitere Besonderheit des Kaiserstuhls (siehe die Abbildung, „Eichgasse“ bei Bickensohl). Dazu kommt aufgrund der günstigen klimatischen Verhältnisse eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt, auf die im Verlauf des allgemeinverständlichen Vortrags ebenso eingegangen wird wie auf die großflächige Rebflurbereinigung in den 1970er Jahren.


Dienstag, den 4. Dezember 2012
Symbiontische Basidiomyceten
Vortrag von Prof. Dr. Franz Oberwinkler (Tübingen)
Max-Auerbach-Vortragssaal im Naturkundemuseum Karlsruhe, 18.30 Uhr

Die riesigen boreo-nemoralen Wälder sind Pilz-Baumwurzel-Vegetationen. Basidiomyceten (Ständerpilze), zu denen die meisten Großpilze gehören, sind die wichtigsten Pilzpartner der dort dominierenden Bäume. Diese Lebensgemeinschaften sind obligat und funktionell von größter Bedeutung. Die wichtigsten Gruppen ektomykorrhizierender Basidiomyceten werden vorgestellt und ihre zellulären Interaktionen mit den Baumwurzeln besprochen. Es werden dann einige andere Mykorrhizierungen betrachtet, z.B. diejenige der Orchideen. Schließlich werden bisher noch unbekannte pilzliche Mykorrhizabildner angesprochen. Im Vergleich zu den Ascomyceten (Schlauchpilzen) ist der Anteil der Basidiomyceten an Flechtenbildungen sehr bescheiden. Dafür gibt es eine höchst ungewöhnliche Interaktion zwischen Pilz- und Algenzellen. Basidiolichenen sind mehrfach konvergent entstanden; in dem Vortrag wird ihre phylogenetische Herkunft beleuchtet.
Der Mykologe Prof. Oberwinkler war bis 2008 Inhaber des bekannten Lehrstuhls für Spezielle Botanik und Mykologie an der Universität Tübingen. Er fungierte u. a. als Präsident der Internationalen Mykologischen Association (IMA) und als 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Mykologie. Schwerpunkt seiner Forschung ist die Morphologie, Ökologie und Phylogenie der Basidiomyceten.


Bitte besuchen Sie auch die Veranstaltungen unserer Arbeitsgemeinschaften!

Wir laden unsere Mitglieder und Interessenten herzlich zu unseren Veranstaltungen ein.

Auskunft erteilt: Dr. Robert Trusch, 1. Vorsitzender, Naturwissenschaftlicher Verein Karlsruhe e.V., c/o Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe, Erbprinzenstr. 13 76133 Karlsruhe Tel. 0721-1752842, E- Mail : trusch@smnk.de


Veranstaltungsprogramme des Naturwissenschaftlichen Vereins der Vorjahre