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Entomologische Jugend Arbeitsgemeinschaft


Wer kann mitmachen?

Die Entomologische Jugendarbeitsgemeinschaft ist offen für Jugendliche im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. Sie bietet einen Rahmen für alle, die sich für einheimische Insekten interessieren und sich näher damit beschäftigen möchten.

Bei den Treffen werden Hinweise gegeben, wie man Insekten findet, was man dafür benötigt und wie man sie bestimmt. Außerdem spielen der gemeinsame Austausch über eigene Beobachtungen in der Natur, das Züchten von Tieren und vieles andere mehr eine wichtige Rolle. Es werden Kenntnisse über verschiedene Insektenarten vermittelt, Schmetterlinge stehen dabei im Mittelpunkt.

Wer organisiert die EntoJugend?

Die EntoJugend wird von Dr. Peter Müller geleitet. Die Spezialisten des Museums und die ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Entomologischen Arbeitsgemeinschaft im Naturwissenschaftlichen Verein Karlsruhe e.V. unterstützen die Jugendlichen in ihrem Forscherdrang. Bei Interesse könnt ihr euch per Email direkt an den Leiter der AG wenden: ptr-mueller@web.de.
Man kann in die AG auch „reinschnuppern“, ohne gleich Mitglied im Naturwissenschaftlichen Verein Karlsruhe e.V. zu werden. Die Teilnahme an den Veranstaltungen der Jugendarbeitsgemeinschaft ist kostenlos





Was machen die Mitglieder der EntoJugend?

Die Jugendlichen verfolgen unabhängig von den gemeinsamen Aktivitäten ein persönliches, selbst ausgewähltes Projekt über einheimische Insekten. Über diese Projekte wird auf den Treffen im Museum regelmäßig berichtet. Folgende Projekte werden derzeit verfolgt:

  • Insekten im häuslichen Garten
  • Insekten in der Garage der Eltern
  • Lichtfang von Insekten auf dem Balkon und/oder im Garten
  • Köderfang von nachtaktiven Insekten (v.a. Schmetterlingen)

Neue Mitglieder können sich eigene interessante Projekte ausdenken.


Gemeinsame Aktivitäten in der EntoJugend

  • Projekt Kartierung von Insekten (insbesondere Schmetterlingen) im Karlsruher Hardt-Wald bei Tages- und Nachtexkursionen in Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium (Referat Naturschutz und Landschaftspflege), dem Amt für Natur- und Umweltschutz der Stadt Karlsruhe sowie dem Forstamt Karlsruhe Waldstadt. Die Projektpartner können so für seltene oder geschützte Arten des Untersuchungsgebietes Schutzmaßnahmen festlegen und gegebenenfalls gezielt Pflegemaßnahmen einleiten. Das Projekt wird von der BB Bank eG Karlsruhe finanziell unterstützt.

  • Tagesexkursionen der Mitglieder der EntoJugend (an Samstagen von 10-15.00 Uhr): gefundene Insekten werden fotografiert, wenn nötig Belegexemplare gesammelt und dann zu Hause oder im Museum präpariert und bestimmt.

  • Nachtexkursionen (z.B. Lichtfänge, Köderfänge) im Projektgebiet: Ein sehr großer Teil der Insekten sind nachtaktiv. Sie können am besten durch so genannte Lichtfänge angelockt werden (Lichtquelle mit UV-Licht-Anteil). Die Beobachtungen am Leuchtturm (siehe Fotos) werden erfasst, d.h. in einem Protokoll notiert, wenn sinnvoll auch fotografisch dokumentiert und gelegentlich werden Belegexemplare zur späteren sicheren Bestimmung entnommen.

  • Regelmäßige Treffen im Museum alle 14 Tage (Freitag 15.00 Uhr): Im Naturkundemuseum Karlsruhe bestimmen die Mitglieder unter Anleitung der Museumsexperten Insekten, üben das Präparieren, erfahren Wissenswertes über Insekten und tauschen sich gemeinsam aus.

  • Eingabe der gefundenen Schmetterlingsarten in das entomofaunistische Erfassungsprogramm InsectIS: Das Karlsruher Naturkundemuseum führt die Landesdatenbank Schmetterlinge Baden-Württembergs (vgl. www.schmetterlinge-bw.de). Damit werden die aktuellen und historischen Beobachtungen aller Schmetterlingsarten Baden-Württembergs auf Basis einer Rasterkarte dargestellt. Aus diesen Karten lassen sich Veränderungen der Fauna wie Arealrückgänge oder die Ausbreitung von Arten ablesen.

  • Aufbau einer gemeinsamen entomologischen Sammlung im Museum mit Exemplaren aus dem Projektgebiet: Um ein solides Wissen über die Arten erlangen zu können, wird eine gemeinsame Belegsammlung aufgebaut, die für alle Mitglieder der EntoJugend am Karlsruher Naturkundemuseum aufbewahrt wird. So lassen sich die Arten jeder Zeit sicher nachbestimmen und als Basis für das Erlangen von Artenkenntnis nutzen.